Templates - die Designs eines jeden Webauftrittes. Wie erstellt man nun ein gutes Template? Oder soll man ein free-Template downloaden, aber dann einer keine individuelle Website erstellen können, da freie Templates ja für jedermann nutzbar sind und daher öfter im Web zu finden sind? Was macht man als Neuling in dem Gebiet?
Es gibt viele Möglichkeiten, Templates für eine Joomla - Seite zu bekommen. Wenn man tief genug in der Materie steckt erstellt man sich ein eigenes, schreibt die CSS-Klassen selber und kann auch die index.php entsprechend schreiben, um die Anordnung der Inhalte zu gewährleisten. Neulingen fällt das etwas schwerer. Immer mehr beschäftigen sich nicht genug mit den Grundlagen oder haben einfach nicht die Zeit, ein Template von Grund auf neu zu erstellen. Also geht man auf die Suche nach Helfern. Einer dieser Helfer ist Artisteer. Bei einigen überhaupt nicht gemocht, bei anderen willkommen. Hier scheiden sich die Geister.
Fakt ist, das Artisteer ein Programm ist, mit dem Templates schnell und einfach, dennoch absolut individuell gestaltet werden können. Artisteer ist nicht umsonst, doch ich denke es ist seinen Preis angesichts der vielen Funktionen durchaus wert. Fakt ist auch, dass Artisteer nicht den perfekten Code erstellt. Wenn man 2 Websites vergleichen würde, eines von einem guten Webdesigner von Hand erstellt, eines mit Artisteer, und bei beiden Seiten die Ladezeit messen würde, ist das Artisteer-Template sehr wahrscheinlich etwas langsamer.
Das nächste Thema ist das Verhältnis von Content zu Quelltext. Dieses Verhältnis ist für Suchmaschinen ein wichtiges Indiez bei der Bewertung einer Website. Das Artisteer-Template hat sehr viel Quelltext, macht also aus Suchmaschinen-Sicht bei Seiten mit sehr wenig Text bei der Bewertung Abstriche. Die beiden Punkte, also Ladezeit und Verhältnis Quellcode zu Content sollte man keinesfalls unterschätzen, wenn man vor hat eine Website in die Top Ten der Suchmaschinen zu bringen.
Um es vorweg zu nehmen: Das Template von 'Das kann Joomla' ist ebenfalls mit Artisteer erstellt. Ich denke es genügt durchaus den Ansprüchen und sieht auch einigermassen vernünftig und übersichtlich aus. Ich habe auch nicht viel Zeit damit verbracht, dieses Template zu erstellen.
Nun will ich Artisteer aber mal etwas genauer vorstellen, für alle die genau einen solchen Helfer für die erstellung eines Templates suchen.
Ich habe Artesteer in der Version 2.4.0 als Standard Edition installiert. Wenn man das Tool startet, kommt der erste Dialog zur Auswahl der Art des Templates:
Wie zu sehen ist kann hier bereits eine Vorauswahl getroffen werden, wo das Template denn zum Einsatz kommen soll. Das muss man aber nicht schon hier machen, da beim Export ebenfalls die Mäglichkeit besteht, das Template für die entsprechende Basis bereitzustellen.
Nachdem die Art des Templates augewählt wurde, bekommt man ein Standardtemplate zu Gesicht und die umfangreiche Menüleiste. Alle Bereiche des Templates haben auch in der Funktionsleiste einen eigenen Bereich, so kann man schnell dahin navigieren wo man etwas ändern will. Eine weitere, schöne Funktion ist das Vorschlagen. Damit kann entweder das gesamte Template oder nur einzelne Bereiche oder Farbvariationen vom Programm per Zufallsgenerator erstellt werden.
Ich werde hier jetzt nicht alle einzelnen Bereiche und Funktionen durchgehen. Dafür kann man sich eine Demoversion herunterladen, die alle Funktionen beinhaltet. Wenn man aus der Demoversion jedoch ein Template exportiert, ist dieses mit diagonalen Schriftzügen versehen, so dass man es nicht einsetzen kann. Auch kann in der Demoversion kein Template gespeichert werden. Die Vollversion muss dann nicht neu installiert werden, hier genügt dann das einfügen des Key, den man nach Bezahlung erhält.
Im Bereich 'Farben und Fonts' gibt es die Möglichkeit eine Farbvariante für die gesamte Website festzulegen. Das muss man hier natürlich nicht machen, ist aber nützlich wenn man eine Website fast oder ganz fertig hat und das gesamte Farbschema ändern möchte. Das Gleiche gilt auch für die Schriftarten, incl. Typografie usw.
Im Grundsatz gibt es für das Menü Layout den Kopfpereich und den eigentlichen Body, wo man variieren kann. Den Kopfbereich kann man mit einer Menüleiste versehen und diese oben oder unten platzieren, oder man lässt sie einfach weg. Den Body kann man in 3 Bereiche unterteilen. Davon ist ein Bereich der Contentbereich, die 2 Anderen Spalten die man aufteilen kann. Auch eine Vorauswahl der Breite bzw. Höhe für die einzelnen Elemente kann man vergeben.
Was Artisteer NICHT kann: Dynamische Templates, sprich ein Template welches sich an die Breite mit Prozentangaben orientiert. Die Templates von Artisteer haben alle eine statische Breite.
Wenn man die Breite der Spalten expliziet ändern will, kann man das in den Breitanpositionen tun.
Wie man sehen kann, ist die Seite von den Bereichen her recht schnell eingeteilt. Hilfreich ist hierbei auch die sofortige Aktualisierung, so dass man sofort sehen kann, was eine Parameteränderung bewirkt.
Der Hinterfrund eines Templates kann über 4 verschiedene Einstellungen absolut variabel gestaltet werden. Angefangen vom Hintergrundbild über Effekte und Texturen bis zum Farbverlauf kann alles einzeln eingerichtet werden. Artisteer hat bereits massig Auswahlen an Board, gibt aber fast immer die Möglichkeit, eigene Dateien in das Template einzubinden.
Es ist bei allen Menüs immer gut, in die Optionen reinzuschauen. Hier kann man auf einen Blick viele Parameter sehen und bei Bedarf auch ändern. Ausserdem kann man hier teilweise verschiedene Effekte einstellen, z.B. die Positionierung eines Hintergrundes, die man nicht gleich im Menü sieht.
In der Seitenstruktur können Einstellungen zur Breite, Abständen, Rahmen und weiteren Effekten wie Schatten oder Glüheffekte getroffen werden. Auch 'Runde Ecken' können mittels Radien festgelegt werden. Um schöne Durchscheineffekte zu erziehlen, bietet Artisteer hier auch den Parameter für die Transparenz an.
Der Kopfbereich des Templaten kann ebenfalls absolut individuell gestaltet werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten um hier einen interessanten Templatekopf zu erstellen. Textpositionierungen, verschiedene Hintergründe, Effekte, Texturen und Farbverläufe, sogar Flashanimationen können hier frei eingebunden werden. In diesem Bereich kann man sich wahrlich absolut verkünsteln und viel Zeit verbringen...
Ihr seht schon an der ersten Auswahl, dass es hier endlose Möglichkeiten durch die absolut variable Kombinationen gibt. Für mich der interessanteste Teil von Artisteer, bzw. der mit demn meisten Möglichkeiten.
Im nächsten Reiter gibt es Einstellungen zum Menüstil. Man sollte wissen, dass die Menüs aufgeteilt sind in Menüstil für das obere Menü, und in Vertikales Menü für das Menü an der Seite. Im Menüstil für oben können verschiedene Buttonarten, Abstände, Färbungen, Untermenüs und einiges mehr eingestellt werden. Hier werden auch Einstellungen zur Menüleiste gemacht, wie Farbgebung, Farbverlauf Textur und Umrandung. Ebenfalls ein guter Punkt: Das Hauptelement und das Unterelement können komplett unterschiedlich voneinander eingestellt werden. Eine gute Idee von den Machern ist das Einbinden eines Bildes in einen Beitrag. So kann man direkt sehen, wie ein Beitrag aussieht wenn man auch Bider mit einfliessen lässt.
Der nächste Menüpunk in Artisteer ist den Beiträgen gewidmet. Ein Beitrag ist immer als ein Block zu betrachten. Demzufolge kann man hier Einstellungen zur Darstellung des Blocks finden. Es können Farben, Formen, Kopfbereiche, Hintergründe, Schatteneffekte und einiges mehr eingestellt werden. Hier sollte man darauf achten, dass die Abstände zwischen den einzelnen Beiträgen bzw. Blöcken mit den Abständen in der Seitenleiste einhergehen, um ein einheitliches Gesamtbild des Templates zu erreichen.
Die Seitenleiste(n) könen ebenfalls individuell angepasst werden. So kann ein einheitliches Styling der Leiste vorgenommen werden, oder eine individuelle Anpassung gemacht werden. In diesem Menüpunkt kann man auch noch einmal das Layout verändern, also die Seitenleisten positionieren. Weiterhin lassen sich auch hier wie in den Beiträgen Kopf und Inhalt getrennt voneinender einstellen. Was ich auch nett finde: die Art der Aufzählungszeichen kann frei gewählt werden. Es kann auf mitgelieferte Vorlagen zugegriffen werden oder eigene kleine Bilder als Aufzählungszeichen verwenden. Ausserdem kann man auch die Einstellungen für Links in den Menüs (wenn der Bereich nicht zu den vertikalen Menüs aus dem Angebot von Artisteer gehören soll) je nach Aktion des Links (mouseover, active...) ändern.
Das vertikale Menü ist neu bei Artisteer hinzugekommen und ermöglicht es, eine ansprechende Menüführung auf CSS-Basis zu erstellen. Es gibt auch hier, wie in so ziemlich allen Bereichen bei Artisteer, vorgefertigte Schablonen, auf die zugegriffen werden kann. Das Parametervielfalt lässt eigentlich keine Wünsche offen. Verschiedene Formen, Farbverläufe, Blockstile wie bei dem vorher beschriebenen Bereich Seitenleiste, Hintergründe... alles kann einzeln mit einem Setup versehen werden. Auch hier kann wieder Haupt- und Unterelement getrennt voneinander eingerichtet werden. Mit eigenen Aufzählungszeichen, je nach Aktion auch in verschiedenen Farben, kann das Ganze dann ebenfalls abgerundet werden.
Im Bereich Schaltflächen können Buttens eingerichtet werden. Diese tauchen z.B. beim Login, bei Abstimungen oder als 'Read More' bei einer Joomla-Seite auf. Es können verschiedene Formen, Größen, Farben, Effekte, Schriftarten, Umrandungen usw, vorgegeben werden.
Zu guter Letzt können im letzten Reiter Einstellungen für den Footer vorgenommen werden. Auch diesen kann man als komplett eigenständiges Element im Artisteer designen. Im Footer einer Joomla-Seite erscheint standardmäßig auch das Symbol für einen etwaigen RSS-Feed. Artisteer bietet dafür verschiedene Symbolvorlagen an, die eingebunden werden könen.
Natürlich muss man beim Design nicht bei einer kleinen Palette von Standardfarben bleiben. In der Farbverwaltung ist ein Colorpicker integriert, der es ermöglicht jede x-beliebige Farbe in einem Bereich einzubinden die gewünscht wird. Aber auch ohne Picker kann über verschiedene Paletten und Farbtöne die gewünschte Farbe gewählt werden, oder man gibt diese einfach als RGB-Angabe direkt an.
Wenn man das Template dann fertig designt hat, sollte man es zuerst speichern, um eventuelle kleine Änderungen schnell umsetzen zu können. Es kann hier unabhängig von der Wahl des Templates beim Start von Artisteer nochmals gewählt werden, wofür das Template verwendet werden soll.
Der Export ist schnell erledigt. Es kann dabei (ausgehend von einem Joomla-Template) gewählt werden, ob der Export als Ordner mit allen Dateien oder als zip geschehen soll, so dass man das Template direkt über den Installer von Joomla laden kann.
Auch ein interessanter Bereich: die Optionen beim Export eines Templates. So können hier Autor, Wasserzeicheneffekt (z.B. für eine Vorschau eines kostenpflichtigen Templates) und verschiedene Versionierungen und Tags mitgegeben werden. Somit bleibt man auch bei verschiedenen Templates zu einer Seite immer auf der sicheren Seite, sofern man die Versionierung nutzt.Im Bereich Fußnote kann auch ein Link zum Autor gesetzt werden oder der Artisteer Link entfernt werden.
Alles in Allem muss ich sagen ist Artisteer ein sehr gutes Programm für die Templateerstellung. Wenn die Macher es noch schaffen, den sogenannten SpagettiCode zu minimieren und die Ladezeiten somit zu optimieren, wird das Programm sicher auch weitere Gegensprecher verlieren. Einziger Effekt, der nicht so gern gesehen ist: Es kann jeder ohne jegliche CSS - oder HTML - Kenntnisse ein Template erstellen und anbieten. Aber das kann man mit Sicherheit nicht Artisteer zur Last legen.
Es gibt viele Möglichkeiten, Templates für eine Joomla - Seite zu bekommen. Wenn man tief genug in der Materie steckt erstellt man sich ein eigenes, schreibt die CSS-Klassen selber und kann auch die index.php entsprechend schreiben, um die Anordnung der Inhalte zu gewährleisten. Neulingen fällt das etwas schwerer. Immer mehr beschäftigen sich nicht genug mit den Grundlagen oder haben einfach nicht die Zeit, ein Template von Grund auf neu zu erstellen. Also geht man auf die Suche nach Helfern. Einer dieser Helfer ist Artisteer. Bei einigen überhaupt nicht gemocht, bei anderen willkommen. Hier scheiden sich die Geister.
Fakt ist, das Artisteer ein Programm ist, mit dem Templates schnell und einfach, dennoch absolut individuell gestaltet werden können. Artisteer ist nicht umsonst, doch ich denke es ist seinen Preis angesichts der vielen Funktionen durchaus wert. Fakt ist auch, dass Artisteer nicht den perfekten Code erstellt. Wenn man 2 Websites vergleichen würde, eines von einem guten Webdesigner von Hand erstellt, eines mit Artisteer, und bei beiden Seiten die Ladezeit messen würde, ist das Artisteer-Template sehr wahrscheinlich etwas langsamer.
Das nächste Thema ist das Verhältnis von Content zu Quelltext. Dieses Verhältnis ist für Suchmaschinen ein wichtiges Indiez bei der Bewertung einer Website. Das Artisteer-Template hat sehr viel Quelltext, macht also aus Suchmaschinen-Sicht bei Seiten mit sehr wenig Text bei der Bewertung Abstriche. Die beiden Punkte, also Ladezeit und Verhältnis Quellcode zu Content sollte man keinesfalls unterschätzen, wenn man vor hat eine Website in die Top Ten der Suchmaschinen zu bringen.
Um es vorweg zu nehmen: Das Template von 'Das kann Joomla' ist ebenfalls mit Artisteer erstellt. Ich denke es genügt durchaus den Ansprüchen und sieht auch einigermassen vernünftig und übersichtlich aus. Ich habe auch nicht viel Zeit damit verbracht, dieses Template zu erstellen.
Nun will ich Artisteer aber mal etwas genauer vorstellen, für alle die genau einen solchen Helfer für die erstellung eines Templates suchen.
Ich habe Artesteer in der Version 2.4.0 als Standard Edition installiert. Wenn man das Tool startet, kommt der erste Dialog zur Auswahl der Art des Templates:
Wie zu sehen ist kann hier bereits eine Vorauswahl getroffen werden, wo das Template denn zum Einsatz kommen soll. Das muss man aber nicht schon hier machen, da beim Export ebenfalls die Mäglichkeit besteht, das Template für die entsprechende Basis bereitzustellen.
Nachdem die Art des Templates augewählt wurde, bekommt man ein Standardtemplate zu Gesicht und die umfangreiche Menüleiste. Alle Bereiche des Templates haben auch in der Funktionsleiste einen eigenen Bereich, so kann man schnell dahin navigieren wo man etwas ändern will. Eine weitere, schöne Funktion ist das Vorschlagen. Damit kann entweder das gesamte Template oder nur einzelne Bereiche oder Farbvariationen vom Programm per Zufallsgenerator erstellt werden.
Ich werde hier jetzt nicht alle einzelnen Bereiche und Funktionen durchgehen. Dafür kann man sich eine Demoversion herunterladen, die alle Funktionen beinhaltet. Wenn man aus der Demoversion jedoch ein Template exportiert, ist dieses mit diagonalen Schriftzügen versehen, so dass man es nicht einsetzen kann. Auch kann in der Demoversion kein Template gespeichert werden. Die Vollversion muss dann nicht neu installiert werden, hier genügt dann das einfügen des Key, den man nach Bezahlung erhält.
Im Bereich 'Farben und Fonts' gibt es die Möglichkeit eine Farbvariante für die gesamte Website festzulegen. Das muss man hier natürlich nicht machen, ist aber nützlich wenn man eine Website fast oder ganz fertig hat und das gesamte Farbschema ändern möchte. Das Gleiche gilt auch für die Schriftarten, incl. Typografie usw.
Im Grundsatz gibt es für das Menü Layout den Kopfpereich und den eigentlichen Body, wo man variieren kann. Den Kopfbereich kann man mit einer Menüleiste versehen und diese oben oder unten platzieren, oder man lässt sie einfach weg. Den Body kann man in 3 Bereiche unterteilen. Davon ist ein Bereich der Contentbereich, die 2 Anderen Spalten die man aufteilen kann. Auch eine Vorauswahl der Breite bzw. Höhe für die einzelnen Elemente kann man vergeben.
Was Artisteer NICHT kann: Dynamische Templates, sprich ein Template welches sich an die Breite mit Prozentangaben orientiert. Die Templates von Artisteer haben alle eine statische Breite.
Wenn man die Breite der Spalten expliziet ändern will, kann man das in den Breitanpositionen tun.
Wie man sehen kann, ist die Seite von den Bereichen her recht schnell eingeteilt. Hilfreich ist hierbei auch die sofortige Aktualisierung, so dass man sofort sehen kann, was eine Parameteränderung bewirkt.
Der Hinterfrund eines Templates kann über 4 verschiedene Einstellungen absolut variabel gestaltet werden. Angefangen vom Hintergrundbild über Effekte und Texturen bis zum Farbverlauf kann alles einzeln eingerichtet werden. Artisteer hat bereits massig Auswahlen an Board, gibt aber fast immer die Möglichkeit, eigene Dateien in das Template einzubinden.
Es ist bei allen Menüs immer gut, in die Optionen reinzuschauen. Hier kann man auf einen Blick viele Parameter sehen und bei Bedarf auch ändern. Ausserdem kann man hier teilweise verschiedene Effekte einstellen, z.B. die Positionierung eines Hintergrundes, die man nicht gleich im Menü sieht.
In der Seitenstruktur können Einstellungen zur Breite, Abständen, Rahmen und weiteren Effekten wie Schatten oder Glüheffekte getroffen werden. Auch 'Runde Ecken' können mittels Radien festgelegt werden. Um schöne Durchscheineffekte zu erziehlen, bietet Artisteer hier auch den Parameter für die Transparenz an.
Der Kopfbereich des Templaten kann ebenfalls absolut individuell gestaltet werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten um hier einen interessanten Templatekopf zu erstellen. Textpositionierungen, verschiedene Hintergründe, Effekte, Texturen und Farbverläufe, sogar Flashanimationen können hier frei eingebunden werden. In diesem Bereich kann man sich wahrlich absolut verkünsteln und viel Zeit verbringen...
Ihr seht schon an der ersten Auswahl, dass es hier endlose Möglichkeiten durch die absolut variable Kombinationen gibt. Für mich der interessanteste Teil von Artisteer, bzw. der mit demn meisten Möglichkeiten.
Im nächsten Reiter gibt es Einstellungen zum Menüstil. Man sollte wissen, dass die Menüs aufgeteilt sind in Menüstil für das obere Menü, und in Vertikales Menü für das Menü an der Seite. Im Menüstil für oben können verschiedene Buttonarten, Abstände, Färbungen, Untermenüs und einiges mehr eingestellt werden. Hier werden auch Einstellungen zur Menüleiste gemacht, wie Farbgebung, Farbverlauf Textur und Umrandung. Ebenfalls ein guter Punkt: Das Hauptelement und das Unterelement können komplett unterschiedlich voneinander eingestellt werden. Eine gute Idee von den Machern ist das Einbinden eines Bildes in einen Beitrag. So kann man direkt sehen, wie ein Beitrag aussieht wenn man auch Bider mit einfliessen lässt.
Der nächste Menüpunk in Artisteer ist den Beiträgen gewidmet. Ein Beitrag ist immer als ein Block zu betrachten. Demzufolge kann man hier Einstellungen zur Darstellung des Blocks finden. Es können Farben, Formen, Kopfbereiche, Hintergründe, Schatteneffekte und einiges mehr eingestellt werden. Hier sollte man darauf achten, dass die Abstände zwischen den einzelnen Beiträgen bzw. Blöcken mit den Abständen in der Seitenleiste einhergehen, um ein einheitliches Gesamtbild des Templates zu erreichen.
Die Seitenleiste(n) könen ebenfalls individuell angepasst werden. So kann ein einheitliches Styling der Leiste vorgenommen werden, oder eine individuelle Anpassung gemacht werden. In diesem Menüpunkt kann man auch noch einmal das Layout verändern, also die Seitenleisten positionieren. Weiterhin lassen sich auch hier wie in den Beiträgen Kopf und Inhalt getrennt voneinender einstellen. Was ich auch nett finde: die Art der Aufzählungszeichen kann frei gewählt werden. Es kann auf mitgelieferte Vorlagen zugegriffen werden oder eigene kleine Bilder als Aufzählungszeichen verwenden. Ausserdem kann man auch die Einstellungen für Links in den Menüs (wenn der Bereich nicht zu den vertikalen Menüs aus dem Angebot von Artisteer gehören soll) je nach Aktion des Links (mouseover, active...) ändern.
Das vertikale Menü ist neu bei Artisteer hinzugekommen und ermöglicht es, eine ansprechende Menüführung auf CSS-Basis zu erstellen. Es gibt auch hier, wie in so ziemlich allen Bereichen bei Artisteer, vorgefertigte Schablonen, auf die zugegriffen werden kann. Das Parametervielfalt lässt eigentlich keine Wünsche offen. Verschiedene Formen, Farbverläufe, Blockstile wie bei dem vorher beschriebenen Bereich Seitenleiste, Hintergründe... alles kann einzeln mit einem Setup versehen werden. Auch hier kann wieder Haupt- und Unterelement getrennt voneinander eingerichtet werden. Mit eigenen Aufzählungszeichen, je nach Aktion auch in verschiedenen Farben, kann das Ganze dann ebenfalls abgerundet werden.
Im Bereich Schaltflächen können Buttens eingerichtet werden. Diese tauchen z.B. beim Login, bei Abstimungen oder als 'Read More' bei einer Joomla-Seite auf. Es können verschiedene Formen, Größen, Farben, Effekte, Schriftarten, Umrandungen usw, vorgegeben werden.
Zu guter Letzt können im letzten Reiter Einstellungen für den Footer vorgenommen werden. Auch diesen kann man als komplett eigenständiges Element im Artisteer designen. Im Footer einer Joomla-Seite erscheint standardmäßig auch das Symbol für einen etwaigen RSS-Feed. Artisteer bietet dafür verschiedene Symbolvorlagen an, die eingebunden werden könen.
Natürlich muss man beim Design nicht bei einer kleinen Palette von Standardfarben bleiben. In der Farbverwaltung ist ein Colorpicker integriert, der es ermöglicht jede x-beliebige Farbe in einem Bereich einzubinden die gewünscht wird. Aber auch ohne Picker kann über verschiedene Paletten und Farbtöne die gewünschte Farbe gewählt werden, oder man gibt diese einfach als RGB-Angabe direkt an.
Wenn man das Template dann fertig designt hat, sollte man es zuerst speichern, um eventuelle kleine Änderungen schnell umsetzen zu können. Es kann hier unabhängig von der Wahl des Templates beim Start von Artisteer nochmals gewählt werden, wofür das Template verwendet werden soll.
Der Export ist schnell erledigt. Es kann dabei (ausgehend von einem Joomla-Template) gewählt werden, ob der Export als Ordner mit allen Dateien oder als zip geschehen soll, so dass man das Template direkt über den Installer von Joomla laden kann.
Auch ein interessanter Bereich: die Optionen beim Export eines Templates. So können hier Autor, Wasserzeicheneffekt (z.B. für eine Vorschau eines kostenpflichtigen Templates) und verschiedene Versionierungen und Tags mitgegeben werden. Somit bleibt man auch bei verschiedenen Templates zu einer Seite immer auf der sicheren Seite, sofern man die Versionierung nutzt.Im Bereich Fußnote kann auch ein Link zum Autor gesetzt werden oder der Artisteer Link entfernt werden.
Alles in Allem muss ich sagen ist Artisteer ein sehr gutes Programm für die Templateerstellung. Wenn die Macher es noch schaffen, den sogenannten SpagettiCode zu minimieren und die Ladezeiten somit zu optimieren, wird das Programm sicher auch weitere Gegensprecher verlieren. Einziger Effekt, der nicht so gern gesehen ist: Es kann jeder ohne jegliche CSS - oder HTML - Kenntnisse ein Template erstellen und anbieten. Aber das kann man mit Sicherheit nicht Artisteer zur Last legen.
Kommentare (1)
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06-10-2011 11:35:46 | Frank Boekenheide - Toller ArtikelHi, danke für den tollen Artikel und die ausführliche Darstellung von Artisteer. Einfach Wahnsinn die ganzen Screenshots, da hast Du Dir wirklich eine Menge Arbeit gemacht! Ich habe auch eine Seite über Artisteer, da werde ich mir das eine oder andere von Dir abschauen, es sieht wirklich klasse aus! Ach so, übrigens ist es jetzt in der neuen Version möglich, direkt mit einem Mausklick Veränderungen in einem Template zu machen, da brauche ich mich nicht mehr durch die einzelnen Menüpunkte durchzuhangeln - Sehr praktisch auch auch sehr intuitiv... Falls Du einmal Zeit hast, schau doch mal auf meiner Seite www.joomla-template-generator.de vorbei und sag mir, was Du davon hälst.. Liebe Grüße Frank
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